Der Bratapfel hat als Winterspeise eine lange Tradition. Äpfel waren in früheren Zeiten das einzige Obst, das sich über einen Großteil des Winters einlagern ließ und spielten deshalb sowohl zum Nikolausfest, als auch zu Weihnachten eine bedeutende Rolle.
Vor den Orangen und Mandarinen waren es die Äpfel, die der Nikolaus in den Stiefeln der Kinder versteckte und zu Weihnachten wurde im Mittelalter auch das Fest für Adam und Eva gefeiert,wozu natürlich auch die paradiesische Frucht gehörte.
Linzer Augen sind fester Bestandteil der österreichischen Kekskultur und dürfen demnach natürlich auch im Sortiment der Weihnachtsbäckerei nicht fehlen.
Die Namensherkunft liegt einerseits klar auf der Hand, wenn man von den Marmeladenblicken der Kekse regelrecht angezogen wird. Der Bezug zu Linz hingegen ist nicht ganz geklärt, vielleicht kommt er von der Gemeinsamkeit der mürben Qualität mit der Linzer Torte.
In einigen Regionen Deutschlands heißt der Lebkuchen auch Pfefferkuchen und verweist damit auf seine orientalischen Zutaten und Gewürze, die ihm einst zu seinem besonderen Status verhalfen.
Ob als aussagekräftiges Herz am Rummelplatz und bei Volksfesten oder als schokoladige Variante zur Weihnachtszeit, Lebkuchen gibt es in vielen unterschiedlichen Formen, Größen und Farben.
Die bekanntesten Lebkuchen stammen aus der deutschen Stadt Nürnberg, viel älter ist allerdings die Tradition in Aachen, das für seine sogenannten Printen berühmt ist.